Gremien

Konferenz 2011

Fachgruppenkonferenz 2011

Beschlüsse

Sicherung der Finanzierung
des Cottbuser Staatstheaters

Berlin, 12. Februar 2011: Die Bundesfachgruppenkonferenz Theater und Bühnen, Kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungswesen, Darstellende Kunst der ver.di fordert die Politikerinnen und Politiker in Cottbus und im Land Brandenburg auf, die Diskussionen um einen möglichen Rückzug der Stadt Cottbus aus der Finanzierung der Brandenburgischen Kulturstiftung umgehend zu beenden, auf Stadt-und Landesebene die notwendigen Beschlüsse zur Sicherung einer ausreichenden Finanzierung der Stiftung zu fassen und damit die Phase der unsicheren Zukunft der Stiftung und des Staatstheaters zu beenden.

Weitere Informationen in der Begründung des Antrags, der von der Bundesfachgruppenversammlung einstimmig beschlossen wurde.
Der Antrag kann als pdf-Datei hier geladen und eingesehen werden.


Forderung zur Entgeltordnung TV-L

Forderung der Fachgruppe Darstellende Kunst zu den Ergebnissen der Verhandlungen zur Entgeltordnung TV-L vom 28. Januar und 3. Februar 2011 – beschlossen auf der Bundesfachgruppenkonferenz am 11./12. Februar 2011:

Bei den weiteren Verhandlungen zur Entgeltordnung TV-L, bzw. als Vorbedingung für den Abschluss einer Tarifeinigung zur Entgeltordnung TV-L ist es, mit Blick auf den aktuellen Verhandlungsstand, zwingend erforderlich, dass:

  • die „Theatermeister/-innen (Bühnenmeister/-innen)“,
    statt wie bisher vorgesehen in die E 7, in die E 9 eingruppiert werden.
  • die „Theaterschuhmachermeister/-innen“,
    statt wie bisher vorgesehen in die E 7, in die  E 9 eingruppiert werden.
  • die „Ersten Stellwerksbeleuchter/-innen“,
    statt wie bisher vorgesehen in die E 7, in die E 8 eingruppiert werden.
  • die „Ersten Zuschneider/-innen“,
    statt wie bisher vorgesehen in die E 7, in die E 8 eingruppiert werden.
  • die „Hausmeister/-innen“,
    statt wie bisher vorgesehen in E 4, in die E 5 eingruppiert werden – oder dieses Tätigkeitsmerkmal im besonderen Teil Theater und Bühnen komplett gestrichen wird, sodass die allgemeinen Tätigkeitsmerkmale zum tragen kommen, wonach Hausmeister mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in einen anerkannten Ausbildungsberuf von mindestens zweieinhalb Jahren in die E 5 und Beschäftigte als Hausmeister ohne anerkannten Ausbildungsberuf in die E 4 eingruppiert werden.

Der Beschluss kann – einschließlich seiner Begründung – als pdf-Datei hier geladen werden.


Tarifpluralität

Die Bundesfachgruppenkonferenz Theater und Bühnen lehnt die von DGB und BDA vorgeschlagene Änderung des Tarifvertragsgesetzes zur Sicherung der »Tarifeinheit« ab und fordert Bundesvorstand und Gewerkschaftsrat auf, die Unterstützung dieser Initiative sofort zu beenden.

Beschlossen zur Weiterleitung an die Bundesfachbereichskonferenz und an den ver.di-Bundeskongress


Aufrechterhaltung der Rechtsschutzleistungen laut Satzung für Selbständige und Freiberufler in ver.di

Die jetzt gültigen Regelungen der Satzung über Rechtsschutzleistungen für Selbstständige und Freiberufler in ver.di sollen nicht verändert werden, sondern in der jetzt gültigen Fassung Bestand haben.

Beschlossen zur Weiterleitung an die Bundesfachbereichskonferenz und an den ver.di-Bundeskongress