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Tarifrechte für Theaterbeschäftigte

Tarifrechte für Theaterbeschäftigte

ver.di Nord:
Grundsatzentscheidung auf Theatergipfel Mecklenburg-Vorpommern gefordert

Warnstreiks in Nord - Fachgruppe Theater+Bühnen A. Schreieder Nord | 26. März 2013_3

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) begrüßt die jüngste Initiative der Ministerpräsidentin, in einem Theatergipfel Mecklenburg-Vorpommern kommende Woche mit allen politisch Verantwortlichen über Strukturen der Theater und Orchester im Lande sowie notwendige Investitionen in Sanierung und Neubau zu beraten.

»Wir hoffen, dass die politisch Verantwortlichen endlich zu belastbaren Vereinbarungen kommen und damit für die Beschäftigten die jahrelange Zitterpartie ein Ende hat«, sagt Agnes Schreieder von ver.di.

»Wir benötigen zugleich ein klares Bekenntnis aller Entscheider, dass die Theater-Beschäftigten im Land wieder volle Tarifrechte erhalten. Dazu bedarf es deutlich mehr finanzieller Mittel«, so die Gewerkschafterin weiter.

Sowohl im Volkstheater Rostock als auch in den Theatern Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg und Neustrelitz erhalten die Beschäftigten seit Jahren, teils Jahrzehnten, deutlich weniger Lohn als nach Tarif vorgesehen.

»Tariftreue soll richtigerweise im Land wieder größeren Stellenwert erhalten. Hier dürfen die öffentlichen Bühnen keine Ausnahme mehr bilden, der Theatergipfel kommende Woche muss hier endlich eine Grundsatzentscheidung dazu treffen«, fordert Schreieder.

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