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Münchner Volkstheater zu Tarifverhandlungen aufgefordert

Münchner Volkstheater zu Tarifverhandlungen aufgefordert

Die Dienstleistungs- und Kulturgewerkschaft ver.di begrüßt die Beschlüsse des Stadtrats zur verbesserten Münchenzulage (auch) für die 100prozentigen Töchter der Stadt München (siehe auch hier).

Deshalb hat ver.di die Münchner Volkstheater GmbH zu Tarifverhandlungen zur Münchenzulage aufgefordert:

Wir fordern die umfassende Gleichstellung – und zwar mit allen Regelungen für die städtischen Beschäftigten, inklusive Jobticket – sowie die entsprechende Übernahme der Bestimmungen des ver.di-Tarifvertrags mit der Stadt München zur Münchenzulage. Theaterspezifische Bedingungen sind dabei zu berücksichtigen.

Nur so kann verhindert werden, dass es am Münchner Volkstheater, einer 100prozentigen Tochter der Stadt und in ihrem Alleinbesitz, Beschäftigte 2. Klasse im Dienst der Landeshauptstadt München gibt. Denn allein ein Tarifvertrag schafft dieselbe Leistungs- und Rechtssicherheit.

Das Jobticket, das ver.di für die städtischen Beschäftigten mit der Stadt München außerhalb des Tarifvertrags rechtssicher vereinbart hat, muss auch für das Volkstheater garantiert werden.
Außerdem soll die Münchenzulage in ihren Bestandteilen in den Einkommensabrechnungen in allen Fällen gesondert ausgewiesen werden.

Fragen (z.B. zu Münchenzulage-Mitteilungen der Bühnengenossenschaft [GDBA] fürs künstlerische Personal) beantworten wir gerne. Ebenso Informationen auch aus anderen Häusern und Kulturbetrieben in München.

gez. Agnes Kottmann
Gewerkschaftssekretärin
ver.di-Bayern | Fachbereich Medien, Kunst und Industrie | Selbstständige
agnes.kottmann@verdi.de

Diskussionsveranstaltung über die Wahlprüfsteine der ver.di München zur kommunalen Kultur- und Kreativpolitik am 17. Februar 2020 [LINK]